Eine der Schwierigkeiten ist, dass die LehrerInnen, die an diese Schule kommen keine Sonderpaedagogen sind sondern RegelschullehrerInnen. Ihnen fehlt anfangs jegliches Hintergrundwissen ueber Hoerschaedigungen und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die eine solche Beeintraechtigung haben. Sie wissen nicht wie ein Hoergeraet eingesetzt geschweige denn richtig eingestellt oder gesaubert wird. Ihnen fehlen jede Art von Erfahrung in einem solchen Bereich taetig zu sein und die meisten bringen kaum Vorkenntnisse mit. So koennen fast alle keine Gebaerdensprache, wenn sie an der Schule starten. Samstags gibt es fuer diese Lehrkraefte die Moeglichkeit einen Gebaerdenkurs zu besuchen, so wie ich zu dem im Kindergarten gehe! Trotz aller Schwierigkeiten wird erwartet, dass die LehrerInnen sobald sie an die Schule kommen eine eigene Klasse uebernehmen... eine grosse Herausforderung, wenn man nicht in der Lage ist zu kommunizieren! Ich weiss wovon ich spreche:-)
Eine weitere Schwierigkeit ist, dass beinahe alle "Special Education Schools" eine Art Auffanglager darstellen. Hier landen alle Kinder, die nicht in das gewuenschte Rasta passen oder auffaellig werden. So haben wir nicht nur hoergeschaedigte und gehoerlose Kinder an der Schule, sondern auch welche mit einer Sehbeeintraechtigung oder gar mit einer geistigen Behinderung.
Die erste Klasse mit der ich den Schwimmkurs anfing
(Mr. Samwele hat leider die Schule im Dezember verlassen)
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